Erfolgreich durch die Kitasaison: 9 Profitipps unserer Fotografen

Blog  »  Marketing & Business, 2017-09-01, Anita Lingott

1. Mehr Motive, moderate Preise, mehr Umsatz

Im Vergleich zur bislang üblichen Variante, dem Mappenverkauf, können Sie beim Onlineverkauf den Eltern deutlich mehr Motive anbieten. Drücken Sie deshalb lieber zu oft als zu selten auf den Auslöser – und geben Sie sich selbst und den Kindern etwas mehr Zeit, unterschiedliche Posen und Ausdrücke zu fotografieren. Bislang mussten sich die Eltern meist mit zwei bis drei Motiven in der Mappe zufrieden geben. Im Onlinealbum können Sie dagegen beliebig viele Bilder pro Kind anbieten, wobei die Unterschiede zwischen den Motiven nicht gravierend sein müssen. Meist reicht eine Neigung des Kopfes, ein Blinzeln oder ein Lächeln, um für Abwechslung bei den Motiven zu sorgen. Klar ist aber in jedem Fall: je größer die Auswahl, desto höher der Umsatz. Das liegt zum einen daran, dass sich Eltern oft zwischen zwei ähnlichen Motiven nicht entscheiden können und dann am Ende beide bestellen. Zum anderen können Sie im Onlinealbum auch mal ausgefallene Bilder anbieten, die bei vielen Eltern sehr gut ankommen, in Mappen jedoch kaum angeboten werden. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, die Preise pro Abzug mit Bedacht zu wählen: Viele Fotografen beginnen im Kindergartenpreisprofil mit einem Einstiegspreis von 4,90 € pro Abzug (10 x 15 cm).

2. Keine Massenabfertigung

Richten Sie sich darauf ein, dass Sie mit einem Auftrag im mittelgroßen Kindergarten mit 50 Kindern mindestens einen halben Tag beschäftigt sind. In der Regel sind mehrere Gruppen zu fotografieren, oft mit jeweils 10 bis 15 Kindern. Falls die Eltern dies wünschen, kommen noch Geschwister- oder Familienfotos hinzu. Es gilt also, die Übersicht zu bewahren und den Fototag bereits im Vorfeld so zu planen, dass der Workflow zügig bleibt. Doch bei aller Liebe zur Schnelligkeit: Nehmen Sie sich genug Zeit für jedes Kind, das Sie vor der Linse haben. Denn Porträts gelingen nur, wenn beide – vor und hinter der Kamera – bei der Sache sind und ein Gefühl dafür entwickeln, was gerade passiert. Selbst wenn noch 20 Kinder darauf warten, fotografiert zu werden, dürfen Sie nicht die Geduld verlieren. Holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung, entweder eine/n Assistentin/en oder eine/n Erzieher/in, um die „Meute“ zu bespaßen.

3. Erfolgreich mit cleverer Zweitvermarktung

Viele Eltern können gar nicht genug Fotos von ihren Kindern bekommen, und das Kindergartenalter gehört gewiss zu den bilderreichsten Zeiten im Familienalbum. Über die selbst gemachten Schnappschüsse hinaus wünschen sich Eltern – und Großeltern, Tanten und Onkel – immer wieder professionelle Fotos ihrer Kleinen. Ein Grund mehr also, ihnen die Aufnahmen aus dem Kindergarten mehr als einmal anzubieten – und sie im Onlinealbum länger vorzuhalten. Mit der integrierten Kundendatenbank von fotograf.de ist es kinderleicht, Eltern zum Beispiel rechtzeitig vor Weihnachten daran zu erinnern, dass genau diese Fotos ideale Geschenke für die ganze Familie sind. Übrigens: Durch die Zweitvermarktung erzielen viele Fotografen einen signifikanten Zusatzumsatz von bis zu 30 Prozent. Das Sortiment an Fotoprodukten der Partnerlabore von fotograf.de ist sehr umfangreich. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas Passendes dabei: Neben den klassischen Abzügen in verschiedenen Papierqualitäten und Stickern sind etwa Großformate, bedruckte Becher, T-Shirts, Taschen, Notizbücher, Turnbeutel und viele weitere Produkte verfügbar. Gerade vor Weihnachten eigenen sich Fotogeschenke wie iPhone- oder iPad-Cases, Mousepads oder Fotomäppchen besonders gut, aber auch Fotoleinwände und hochwertige Veredelungen (Alu, Acryl) werden gern bestellt.

4. Authentische Szenen, bessere Porträts

So verlockend es auch sein mag, kleine Kinder in für sie untypischen Kostümen, Dekorationen oder Masken vor einem letztlich eher künstlich wirkenden Hintergrund abzubilden – die Ergebnisse sind bestenfalls lustig, aber selten originell. Der Trend geht deshalb zum natürlichen Porträt in authentischer Umgebung. Was nicht heißt, dass Sie die Kinder im Sandkasten fotografieren sollten, sondern besser in einem Set, das die vorhandene Umgebung im Kindergarten einbezieht – und das geschickt ausgeleuchtet ist. Je nach Umfang Ihrer mobilen Ausstattung und den räumlichen Gegebenheiten im Kindergarten empfehlen wir mindestens zwei mobile Studioblitze (mit Lichtformern), sodass Sie Kind und Umgebung optimal beleuchten können. Die Berliner Fotografin Katrin Dinkel hat dazu in einem Blogbeitrag ihre Erfahrungen festgehalten. Prädikat: nachahmenswert!

5. Authentische Szenen, bessere Porträts

Ganz gleich, ob das Kind vor Ihrer Linse schauspielerisches Talent hat oder nicht – dem Profifotografen sollte es gelingen, dem kleinen Mädchen oder Jungen echte Emotionen in Mimik und/oder Gestik zu entlocken. Denn je glaubwürdiger die Grimasse, je herzlicher das Lachen, je spontaner der Wutausbruch, desto intensiver das Porträt – und desto höher die Kaufbereitschaft der Eltern. Nichts ist langweiliger als ein Standardblick. Befreien Sie sich also von der alten Konvention, dass Kinderporträts stets niedlich sein müssen. Moderne Kinderfotografie will davon nichts wissen – und die Eltern werden es Ihnen danken, dass Sie ihre Kleinen so zeigen, wie sie wirklich sind. Ob Sie die Kinder für die Aufnahmen kostümieren oder sie lieber in herkömmlicher Kleidung zeigen, hängt ganz vom individuellen Geschmack (auch der Eltern und Großeltern) ab. Vielleicht haben Sie genügend Zeit, um vor Ort unterschiedliche Varianten anzubieten. Eines hat sich deutlich gezeigt: Je größer die spätere Bildauswahl, desto mehr Fotos werden von den Eltern bestellt.

6. Kostenlose Poster für jede Gruppe

Gruppenbilder gehören bei Kindergartenproduktionen einfach dazu. Bei ErzieherInnen können Sie – bereits bei der Akquise – ordentlich punkten, wenn Sie ihnen im Anschluss an das Shooting ein Gratisposter jeder Gruppe geben. Damit bleiben Sie im Gedächtnis des Personals positiv haften. Im kommenden Jahr haben Sie dann gute Chancen für einen Folgeauftrag, nach dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“. Vergessen Sie aber nicht, diese Bilder mit Ihrem Copyright-Hinweis, Ihrer Webadresse und/oder Ihrem Logo zu versehen, damit die Beschenkten auch wissen, wie Sie erreichbar sind.

7. Peppen Sie Ihre Internetseite auf

Ihre Seite ist Ihr virtueller Verkaufsraum. Sie sollten sie deshalb so attraktiv wie möglich gestalten und mit guten Kaufanreizen ausstatten. Dazu gehört eine Seitengestaltung, die speziell auf das Thema Kindergarten abgestimmt ist. Schon auf der Startseite sollen Ihre Kunden erkennen, dass Sie ein Meister dieses Faches sind. Zeigen Sie daher bereits vor dem Treffen im Kindergarten, was Sie drauf haben – mit modernen, frischen und überraschenden Kinderporträts, die aus dem Rahmen fallen. Niemand will Mittelmaß kaufen – das Besondere zieht die Kunden an und macht sie neugierig. Der visuelle Eindruck spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle.

8. Künstlerisch bearbeitete Bilder

Wenn Sie mit Leib und Seele fotografieren und ein Händchen für die Bildbearbeitung haben, werden Sie das eine oder andere Kinderporträt entdecken, das Sie für die Kunden noch wertvoller machen können, indem Sie es auf künstlerische Weise nachbearbeiten – freilich nur, wenn Sie die Zeit dafür haben. Folgen Sie dabei Ihrer Intuition (und Erfahrung) und bieten diese Nachbearbeitungen ausgewählten Eltern an. Bei fotograf.de haben Kunden in Ihren Onlinealben auch die Möglichkeit, die Fotos direkt am Bildschirm in unterschiedlichen Varianten wie Pop-Art, Sepia, Schwarz/Weiß oder Oldboot anzusehen und direkt zu bestellen. Falls die Entwicklung der Fotoprodukte über eines der fotograf.de Partnerlabore geschieht, übernimmt fotograf.de auch die Konvertierung. Solche zusätzlichen Varianten führen laut unseren Umfragen zu spürbar höheren Umsätzen.

9. Schaffen Sie effektive Kaufanreize

Viele Menschen neigen dazu, Dinge auf die lange Bank zu schieben. Motivieren Sie Ihre Kunden daher zusätzlich, z.B. mit einem Gutschein. Dabei kommt es vor allem auf eine gute Deadline an. Wir empfehlen ein Ablaufdatum, das ca. zwei Wochen nach dem Upload der Bilder liegt. Lassen Sie den Gutschein am besten an einem Sonntag auslaufen – da wird erfahrungsgemäß am meisten bestellt. Einmal im Shop erzeugt unser automatischer Countdown zusätzlichen Kaufdruck. Darüber hinaus ist es sinnvoll, eine allgemeine, einmonatige Bestellfrist zu setzen. Sagen Sie Ihren Kunden einfach, dass die Bilder demnächst archiviert werden. Damit bringen Sie auch die letzten Nachzügler in Ihren Shop.

Anita Lingott