– Kindergartenfotografie –

“Dank euch kann ich jetzt mehr wuppen!”

Akquise muss ich nicht mehr machen. Ich habe meine guten Kunden, manche Kitas schon seit über 15 Jahren. Den Stand zu erreichen, dauerte einige Jahre. Gerade am Anfang habe ich zum Beispiel auch Aufträge in kleineren Dörfern angenommen. Das hat sich rumgesprochen und daraufhin haben mich auch weitere regionale Kitas gebucht. Waren die Kitas zufrieden, war es leicht, auch die umliegenden Grundschulen zu gewinnen. Um die Kunden allerdings langfristig zu behalten, leiste ich kontinuierlich gute Arbeit und pflege einen netten Umgang mit den Kindergärten und Schulen. Außerdem mache ich jedes Jahr etwas Anderes! Abwechslung ist nämlich wichtig und hier haben die Erzieher auch Mitspracherecht.

Meine Studiofotos kommen gut bei den Eltern an. Bei allen Accessoires liegt der Fokus immer auf dem Kind. Strohballen und Äpfelchen gibt’s bei meinen Fotos nicht! Ich mache auch sehr gerne Outdoor-Fotos. Dazu gehe ich auch mal ein bisschen mit den Kindern spazieren. Natürlich spreche ich das mit der Chefin ab. So ein Gruppen-Ausflug macht den Kindern Spaß und es entstehen tolle Fotos. Zum Beispiel waren wir einmal in einem Kornfeld und die Kinder haben automatisch Mohnblumen gepflückt – das war ein fotografischer Traum!

Für die Porträts ist zunächst die komplette Gruppe dabei. Ich stelle die Kinder in einer Reihe auf und mache ein paar Späßchen. Dann suche ich mir den Mutigsten raus und mache die ersten Aufnahmen. Bis 13 Uhr bin ich mit den vier bis fünf Gruppen mit 20 Kindern durch. Von 14 bis 16 Uhr sind dann die Familien und Geschwister im Fünfminutentakt dran. Dazu haben sich die Eltern in eine Liste eingetragen. Ich versuche, den Takt möglichst einzuhalten und keine Schlange entstehen zu lassen. Eltern werden immer etwas ungeduldig, wenn sie warten müssen.

Mit euch und dem QR-Tagging konnte ich mehr Aufträge annehmen und endlich habe ich die Möglichkeit, auch die großen Schulen zu „wuppen“.

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